Archive for August, 2005

27. August: “Das Fest” - letztmalig

Posted in Veranstaltungen on August 27th, 2005

Heute, Samstag, den 27. August, findet zum letzten Male die große Samstagsinszenierung in diesem Sommer von Pirateria statt. Die Inszenierung trägt den Titel “Das Fest”, und es wird Tanz, Musik, Schauspiel, Installationen, Malerei, Film und Performances geben.

Mast- und Schotbruch

“Der Angstapparat - Das Liebeslazarett- Der Film”

Posted in Texte on August 26th, 2005

Am Samstag den 27. August ist es so weit.

Zum letzten mal in der Halle

Die Verwandlung ist vollbracht.
Der Angstapparat hat seine Bilder verwurstet.
Das Liebeslazarett steht bereit

Ab jetzt heißt es nur noch:
“Mein Kreuz, Mein Schaaf, Meine Bilderverwurstungsmaschine”

Kommen Sie.
Staunen Sie.
Sehen Sie den Film der alles erklären kann.

25. August: “Experimentelles Liedgut”

Posted in Veranstaltungen on August 24th, 2005

Am Donnerstag gibt´s eine filmische Dokumentation von Studenten der KHM, live begleitet von Maciej Sledziecki (Gitarre) und Marion Wörle (Laptop). Danach improvisierte Musik mit Paul Hubweber an der Posaune und ausserdem “Metaphysische Asylanten” (Dr. Borg - Gitarre, Werkzeug; Jeffrey Morgan - Saxophon; Mirek Pyshny - Schlagzeug; Stefan Schmidt - Gitarre, Radio, Elektronik).

22. August: “Chimera / sprachgebunden”

Posted in Veranstaltungen on August 22nd, 2005

Am Montag, den 22. August, ist das Projekt “Chimera / sprachgebunden” (Bonn - Berlin) zu Gast bei Pirateria. Die Autoren Stan Lafleur und Alexander Konrad lesen Lyrik und Kurzprosa. Erik Wittbusch begleitet die Texte visuell mit Bildern und Filmsequenzen. Eingerahmt wird das Ganze durch Musiker.

20. August: “Der Angstapparat - dritte Projektion”

Posted in Texte on August 19th, 2005

erste Bilder aus dem Apparaten

Projektion 1: Er funktioniert
Projektion 2: Reflektion jetzt
Projektion 3: Durchhalten
Verwandlung in Sicht

Ein Begriff ist die Summe der Verwirrungen die er schafft.

Aufforderungen und Anforderungen lassen das Handeln zur einfachen Geste verkommen.

Aktiv in der Unschuld. Unreflektiert im Schmerz.

Die dunkle Höhle des ersten Menschen, ist auch die des Letzten.

Der Schrei in die Ferne ist die Sehnsucht nach dem Menschen selbst.

Durchhalten!
Durchhalten!

Auch ist die Projektion nicht mit Erwartungen zu füllen, denn sie werden durch die Reflektion amplifiziert und es entsteht eine Division/Multiplikation welche die Wechselwirkung von Mikro- & Makrokosmos unterbricht und das Eigenbild fraktioniert.

Durchhalten!
Durchhalten!

Verdunkelungen der Vergangenheitsgebilde reflektieren auch in den dunklen Zukunftsgebilden jener Medien welche für die Projektion von Kollektivbildern zuständig sind, und in der offenbar wachsenden Unzufriedenheit ihrer Bewohner mit den daraus abgeleiteten Eigenbildern - suchen sie doch verzweifelt ihre Äußerlichkeiten zu verändern - und offenbar ohne wahrzunehmen dass sie damit nicht nur absurde Eigenbilder und psycho-somatische Deformationen sondern auch unzählige Zivilisationskrankheiten bewirken.

Durchhalten!
Durchhalten!

Das Zuhilfenehmen von Instrumenten die Kraft des Wortes und der Imagination schwächt - hat er sich doch schon mal in Eden Äpfel schmausen und in prunkvollen Palästen mit herrlichen Weibern lustwandeln sehen während er sich bzw. seinen Prototypen nun als einen primitiven Finsterling ausmalt der sich mit seiner Umwelt herumschlägt und in Höhlen verkriecht.

Die Apparate der Beschleunigung schaffen Zerrbilder eines Gefühls
Ist der Schrei der größte Ausdruck des Willens??
Wie setzen wir an zum Sprung?
Das Zerreißen der Stimme ist das Signal. Nebelhorn. Aufbruch in Stille!